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Video-Thread
Buslinie121
Mit der Stadtbahn durchs Silvester-Feuerwerk

Moin zusammen,

so schnell vergeht die Zeit und die ersten sechs Tage des neuen Jahres sind schon fast rum. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät, euch jetzt nochmal zu zeigen, wie für mich das neue Jahr angefangen hat.

Denn grade in der Nacht von Silvester auf Neujahr sind besonders viele Menschen unterwegs, die die ÜSTRA die gesamte Nacht über unter dem neuen Motto "Wir bringen Hannover nach morgen" durch die Stadt befördert. Und so gibt es auch über den Jahreswechsel Kollegen und Kolleginnen, die ihren Dienst verrichten. In einem verdichteten Nachtsternverkehr zwischen 21:15 Uhr und 4:45 Uhr waren die Stadtbahnen in dieser Nacht unterwegs. Die einzelnen Linien sind dabei im Halbstundentakt bedient worden, durch Linienüberlagerungen ergab sich so auf den wichtigsten Strecken die gesamte Nacht über ein Viertelstundentakt. An "normalen" Wochenendnächten verkehren die einzelnen Linien nur stündlich.
Dieser verdichtete Takt war aber auch absolut notwendig, denn die Bahnen waren vor und nach Mitternacht so voll wie sonst nie während des Nachtsternverkehrs. Man konnte schon fast sagen, dass die Leute teilweise so eng gedrängelt in der Bahn standen, wie sonst bloß zur Rushhour, nach Fußballspielen oder anderen größeren Veranstaltungen.
Das absolute Gegenteil hingegen war es auf der Fahrt, die über den Jahreswechsel führte. Nur ganz vereinzelt verirrten sich Menschen auf die Bahnsteige und in die Bahn, waren die meisten doch damit beschäftigt, Raketen und Böller abzufeuern. Überall in der Stadt war der Himmel von bunten Explosionen erhellt, überall in den Straßen knallte und zischte es.

Im Video könnt ihr eine Mitfahrt in der Linie 7 von der Beekestraße bis zum Schwarzen Bären sehen Smile
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Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=m0zOu...0zOuremdgk
Bus- und Stadtbahnvideos aus Hannover
https://www.youtube.com/irvinecitaro
 
7784
Moin Bulli,

ein geniales Video, vielen Dank dafür!

Von der "Knallintensität" dürfte es am Schünemannplatz gerade "genull nau Uhr" https://www.youtube.com/watch?v=h1pC1...1pC1jhpGNA gewesen sein?

Auf die Gefahr hin, mich jetzt voll zum Eimer zu machen... Grin
Warum fahren die Bahnen im Nachtstern eigentlich über Schwarzer Bär und nicht wie normal über Waterloo?
Gruß
Christian
 
omnibus98-14
Damit in normalen Nächten, am Schwarzen Bär ein 30 min Takt entsteht wegen dem Capitol und sonstigen recht hohen Fahrgastaufkommen.
 
Buslinie121
Führerstandsmitfahrt Linie 8 Hauptbahnhof - Messe/Nord | Alltag auf der Messelinie

Moin zusammen,

heute möchte ich euch auf eine Fahrt der Linie 8 mitnehmen, die den Nordeingang des Messegeländes mit dem Hauptbahnhof im Herzen der Stadt verbindet. Keine andere Linie in Hannover dürfte so ein Aushängeschild darstellen, wie die Messelinie, ist sie zu den großen internationalen Messen doch die schnellste Verbindung zwischen Stadt und Messegelände.
Auch betrieblich gesehen stellt die Linie 8 die größte Vielfalt da. Von einzelnen TW 6000 am Wochenende und in den Sommerferien, bishin zu imposanten hundert Meter langen Vierwagenzügen aus TW 2000 ist auf dieser Linie alles anzutreffen. An normalen Werktagen decken Doppeltraktionen aus TW 6000 den Großteil der Kurse ab. Am Samstag verkehrt die Linie auch noch eigenständig, aber in den Morgenstunden wird an der Messe der zweite Wagen abgekuppelt und Einzelwagen bedienen die Strecke. Erst zum späten Vormittag hin wird der zweite Wagen wieder angekuppelt.
Spannend wird es am Sonntag (und an den übrigen Tagen am späten Abend), denn dann findet ganztägig der sogenannte "Y-Verkehr" statt, bei der die Linie 2 mit zwei Wagen von der Alten Heide kommend an der "Peiner Straße" geteilt wird und zwei Ziele im Süden Hannovers ansteuert. Der erste Wagen fährt dabei als Linie 2 weiter nach Rethen und der hintere Wagen als Linie 8 zum Endpunkt "Messe/Nord". In anderer Richtung treffen sich die beiden einzelnen Wagen an der "Bothmerstraße" wieder und fahren vereint als Linie 2 zum Endpunkt "Alte Heide". Aber das soll mal irgendwann Thema in einem eigenen Beitrag sein.

Zu den großen Messen wie der CeBIT und Hannover Messe wird dann hingegen das volle Programm aufgefahren und die ÜSTRA zeigt, was in ihr steckt. Im dichten Takt verbindet die Linie 8, verstärkt durch die Linie 18, den Hauptbahnhof mit dem Messegelände. Nachfragegerecht werden zu den An- und Abreisespitzen Dreiwagenzüge oder in ganz seltenen Fällen sogar Vierwagenzüge eingesetzt. In den letzten Jahren ist der Besucherandrang deutlich zurückgegangen, sodass Vierwagenzüge im Gegensatz zu früher nur noch eine Ausnahme sind. Stattdessen sieht man im Messeverkehr auf der Linie 18 dafür häufiger die nicht weniger eindrucksvollen Dreiwagenzüge aus TW 6000, die immerhin noch auf eine stolze Länge von gut 85 Metern kommen.
Zwischen diesen Verkehrsspitzen werden die dritten Wagen von der Linie 8 an der Messe abgekuppelt und zwischengeparkt, die Linie 18 läuft sogar wieder auf den Betriebshof Döhren ein.

Startpunkt der Linie 8 ist die zweigleisige Kehranlage am Hauptbahnhof, die nördlich der Station "Hauptbahnhof" liegt und sowohl von der blauen A-Strecke, als auch von der roten B-Strecke erreicht werden kann. Als "rote Linie" befährt die Linie 8 die B-Strecke, deren Tunnel als zweites in Betrieb genommen wurde und in Nord-Süd-Richtung die Innenstadt und die dicht bebaute Südstadt unterquert.
In der Kehranlage wendet im Regelbetrieb die Linie 8, an Werktagen zusätzlich noch Verstärkerzüge der Linie 9 und die Expresszüge der Linie 10. Seit dem Fahrplanjahr 2018 verkehrt die Linie 8 nachmittags zur Verstärkung über den Hauptbahnhof hinaus bis zur Haltestelle "Dragonerstraße", wo das nächste Kehrgleis zu finden ist. In dieser Zeit wäre die Kehranlage dann gänzlich ungenutzt, wenn hier nicht der neuerdings fest eingerichtete "Standwagen" samt Fahrer auf Abruf bereitstehen würde und im Störungsfall als E-Wagen eingesetzt wird.

Zu Messen wendet auch die Linie 18 in der Kehranlage und bei Heimspielen des Bundesligisten Hannover 96 pendeln E-Wagen zwischen Hauptbahnhof und Stadionbrücke, die ebenfalls hier kehren.
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An der Station "Hauptbahnhof" beginnt die Fahrt dann auch für die Fahrgäste. Die Station ist viergleisig und verfügt über zwei Richtungsbahnsteige, an denen sich die Linien der A- und B-Strecke treffen. Auf den beiden mittleren Gleisen verkehren die Linien 3, 7 und 9, auf den äußeren Gleisen die Linien 1, 2 und eben auch die 8. Die Fahrpläne aller Linien sind so ausgelegt, dass sich je eine Linie der A- und B-Strecke zeitgleich am Bahnhof treffen und die Fahrgäste so ohne Wartezeit umsteigen können.
Zwischen den Stationen "Hauptbahnhof" und "Kröpcke" ist eine doppelte Gleisverbindung angelegt, sodass man hier zwischen A- und B-Strecke wechseln kann, was aber im Regelbetrieb nur von an einer Hand abzählbaren Einläufern genutzt wird.

Kurz darauf erreicht die Linie 8 den Kröpcke im Zentrum der Stadt. Diese Station ist zeitgleich die größte des Netzes und so treffen hier mit Ausnahme der oberirdischen Linien 10 und 17 alle Stadtbahnlinien auf verschiedenen Ebenen aufeinander. Der Name "Kröpcke" beruht aus einem Café, dass hier schon in den 1870er-Jahren dort eröffnet wurde. Anlässlich der EXPO 2000 wurde die gesamte Station durch einen italienischen Künstler mit Mosaiksteinen umgestaltet.
In einer schwungvollen Kurve erreichen wir diese "Kathedrale des Verkehrs", wie die Station gerne auch mal genannt wird.
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Am Aegidientorplatz, der nächsten Station, besteht Anschluss zur gelben C-Linie mit den Linien 4, 5, 6 und 11. Auch hier gibt es wieder zwei Richtungsbahnsteige, die allerdings auf zwei Ebenen angeordnet sind. Ganz unten verkehren die Linien stadtauswärts, eine Ebene darüber die Bahnen stadteinwärts. Vor und hinter der Station gibt es jeweils Gleisverbindungen, um zwischen beiden Strecken wechseln zu können. Dies wird im Gegensatz zur Gleisverbindung am Hauptbahnhof schon etwas regelmäßiger genutzt.

Nun schwenkt der B-Tunnel in den Verlauf der Hildesheimer Straße ein und folgt dieser auf dem restlichen Abschnitt. So ist der Tunnel hier auf gut zwei Kilometern schnurrgerade und man kann die Bahnen im dichten Takt wie an einer Perlenkette aufgereiht durch den Tunnel fahren sehen. Dabei werden in diesem Verlauf die drei Stationen "Schlägerstraße", "Geibelstraße" und "Altenbekener Damm" bedient. Die Schlägerstraße verfügt über eine eingleisige Kehranlage zwischen den Gleisen.
An der Tunnelrampe "Hilde-Schneider-Allee" (ehemals "Elkartallee"Wink kommt die B-Strecke wieder an die Oberfläche und führt nun oberirdisch weiter gen Süden.
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Im weiteren Verlauf kommen wir am Döhrener Turm, einem Wartturm der hannoverschen Landwehr aus dem 13. Jahrhundert, vorbei, unterqueren die Eisenbahnstrecke Hannover - Altenbeken, die Güterumgehungsbahn und den Südschnellweg. An der Haltestelle "Peiner Straße" liegt der Betriebshof Döhren, der über eine kurze Verbindungsstrecke an das Gleisnetz angeschlossen ist. Auf dem Betriebshof Döhren sind die Fahrzeuge der B-Linien abgestellt. Hinter der Haltestelle "Bothmerstraße" verzweigt sich die Strecke dann in Richtung Laatzen/Sarstedt/Rethen und in Richtung Messegelände.

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg fand 1947 die erste Exportmesse vor den Toren der Stadt statt, die damals aber noch über keinen Gleisanschluss der Straßenbahn verfügte. So wurden die ersten drei Jahre der Exportmesse die Besucher noch ab der heutigen Haltestelle "Bothmerstraße" mit Bussen und britischen Militär-LKWs zum Messegelände gebracht. 1950 dann wurde in rekordverdächtigen 9 Wochen (!) die insgesamt 3,1 Kilometer lange Strecke, inklusive Brücke über die Nord-Süd-Strecke der Eisenbahn, errichtet und so das Messegelände ans Straßenbahnnetz angebunden. Seitdem war auf dieser Strecke alles an Fahrzeugen zu sehen, dass die ÜSTRA in ihrer Geschichte aufwarten konnte. Vom Zweiachser mit Beiwagen in den Anfangsjahren, über DÜWAG Großraum-, Breitraum- und Gelenktriebwagen seit der 1960er bishin zur modernen Stadtbahn, ab 1982 zuerst mit den grünen TW 6000, ab 1997 dann auch mit dem Silberpfeil TW 2000. Mittlerweile ist mit dem TW 3000 auch schon der aktuellste Typ der ÜSTRA gelegentlich zur Messe gefahren, der in den nächsten Jahren dort dann auch zum gewohnten Bild wird.
Betriebliches Schmankerl sind zu Messen auch die sogenannten "U-Boot"-Einsätze gewesen. Zwischen dem Betriebshof Döhren und dem Messegelände sind zur Anreisespitze zusätzliche Einzelwagen gependelt, die die Fahrgäste an den letzten Haltestellen vor der Messe aufgenommen haben, wenn die Züge aus der Stadt schon rappelvoll waren. U-Boot deshalb, weil diese Verstärker unerwartet auftauchten, zur Messe fuhren und im Anschluss direkt wieder abgetaucht sind und nicht mehr zu sehen waren. Ende der 90er-Jahre, die Stadtbahn hatte sich hier schon lange etabliert, kam es wegen Fahrzeugmangels auch nochmal zu Einsätzen der 500er-Gelenktriebwagen.

Die zweifelsohne größte Herausforderung hatte die Strecke zur EXPO 2000 zu bewältigen, wo in fünf Monaten insgesamt 7,3 Millionen Besucher mit der ÜSTRA zur Messe an- und abgereist sind. Wohlgemerkt aber nicht ausschließlich über die Strecke der Linien 8 und 18, sondern auch über die extra zur EXPO neu erbaute D-Süd-Strecke zum Endpunkt Messe/Ost, die heute von der Linie 6 befahren wird.
Zu diesem Großereignis wurde extra auch der Silberpfeil neu beschafft, um so für diese Besuchermassen gewappnet zu sein.

Mit der Messeschleife am Endpunkt Messe/Nord ist die ÜSTRA bestens aufgestellt. Zahlreiche Weichen, mehrere Abstellgleise und insgesamt drei Bahnsteige stehen hier bereit, um jeden Besucheransturm stemmen zu können. So bieten sich hier an Messetagen viele betrieblich interessante Rangiermanöver, bei denen Beiwagen an- und abgekuppelt werden, Einläufer die Plankurse überholen oder einfach auch Bahnen bis zur Abreise abgestellt werden.
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Direkt vor dem Messeeingang Nord liegt der überdachte Hauptbahnsteig, auf den das gesamte Betriebskonzept zugeschnitten ist. Zur morgendlichen Anfahrt wird der erste Bahnsteig am Anfang der Schleife ohne Halt durchfahren und die Bahnen und entlassen die Besucher am Hauptbahnsteig zur Messe. Anschließend rücken die Bahnen zum dritten Bahnsteig vor und fahren von dort aus zurück in die Stadt.
Nachmittags zur Abfahrt halten ankommende Bahnen am ersten Bahnsteig und ziehen dann zur Abfahrt zum Hauptbahnsteig vor, wo die Besuchermassen wieder in die Bahn stürmen. Der dritte Bahnsteig wird dann nonstop durchfahren. Vor und hinter dem Hauptbahnsteig finden sich mehrere Weichen, um flexibel zwischen dem Innenring und Außenring wechseln zu können.
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Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=NQyOV...QyOVeBsXUQ

Viel Spaß beim Anschauen Smile
Bus- und Stadtbahnvideos aus Hannover
https://www.youtube.com/irvinecitaro
 
6001
^^ vielen herzlichen dank für den umfangreichen beitrag mit vielen hintergrundinfos und den film!
gruß 6001
 
busfahrer1096
Auch von meiner Seite vielen Dank.

Eine Frage dazu, hat jemand zufällig Bilder von vor der Umgestaltung der Station Kröpcke? Finde bei Google leider keine.
Gruß
busfahrer1096
 
9101

Zitat

busfahrer1096 schrieb:

Eine Frage dazu, hat jemand zufällig Bilder von vor der Umgestaltung der Station Kröpcke? Finde bei Google leider keine.


Schau doch mal in der Üstra-Chronik. Dort sind glaube ich auch Bilder die während des Umbaus entstanden.
 
holger7713
https://youtu.be/VYembF4ht3Q

Darf es mal wieder ein Bus sein???

Hufnagl sein 305 erinnert mich vom Sound sehr an die Serie 7674-7694.
Gerade diese flotten Türen:-)
Sonst fand ich die auch sehr der ersten Serie ähnlich...7603-7638
7638=7000 (mal so als Erinnerung) Grin
Gab es bis auf die Türen sonst noch hörbare Unterschiede???
Bearbeitet von holger7713 am 28.01.2018 23:23
 
Buslinie121
Führerstandsmitfahrt Linie 3 Wettbergen - Altwarmbüchen | Ein sonniger Wintersonntag

Moin zusammen,

heute gibt es ein Mitfahrvideo der Linie 3, die auf 18,3 Kilometern diagonal vom Südwesten der Stadt in den Nordosten und über die Stadtgrenze hinaus bis nach Altwarmbüchen führt. Sie ist der Teil der blauen A-Strecke und gemeinsam mit der Linie 7 die älteste heute noch bestehende Stadtbahnlinie in Hannover. Die Linie 12, welche als erste Stadtbahnlinie ab September 1975 überhaupt den neu errichteten Tunnel befuhr, wurde bald wieder eingestellt.
Der A-Tunnel, den die Linie 3 befährt, wurde in zwei Abschnitten 1975 und 1976 eröffnet. Im ersten Teil wurde der Abschnitt zwischen der Tunnelrampe Gustav-Bradtke-Allee, Waterloo und dem Hauptbahnhof eröffnet, ein gutes halbes Jahr später kam der zweite Abschnitt vom Hauptbahnhof zum Lister Platz und der Tunnelrampe Hammersteinstraße hinzu. Seitdem verkehren die Linen 3 und 7 von Oberricklingen durch den Tunnel bis nach Buchholz und dann weiter nach Lahe bzw. zum Fasanenkrug. Der Streckenabschnitt von Buchholz nach Lahe wurde zeitgleich mit dem zweiten Tunnelabschnitt eingeweiht. Die Umsteigeanlage Lahe, die im späteren Verlauf noch zu einer Wendeschleife erweitert wurde, war dabei der erste errichtete Hochbahnsteig an der Oberfläche.
Wiederum ein Jahr später wurde am südlichen Ende der Strecke die Schleife Oberricklingen stillgelegt und die Strecke in einem kurzen Stichtunnel zum Stadtteil Mühlenberg verlängert, der in dieser Zeit zahlreiche neue Hochhäuser bekommen hat und heute als sozialer Brennpunkt gilt.
Nächst größeres Ereignis war 1999 die Eröffnung der sogenannten "Spange Legionsbrücke", die den Linien 3 und 7 eine Zeitersparung von vier Minuten brachte. Statt wie zuvor vom Waterloo über den Schwarzen Bären und die Auestraße zur heutigen Haltestelle "Allerweg" (damals noch "Krankenhaus Siloah" ) zu fahren, konnten die Linien über eine neue Tunnelrampe auf direktem Weg verkehren. Um den Schwarzen Bären nicht vom Stadtteil Ricklingen abzuhängen, wurde im Zuge dessen die Linie 17 neu eingerichtet, die mit Einzelwagen zwischen Wallensteinstraße und Aegidientorplatz, bzw neuerdings zum Hauptbahnhof/ZOB verkehrt.
Zeitgleich wurde auch die Strecke vom Endpunkt Mühlenberg über eine Tunnelrampe wieder an die Oberfläche geführt und über eine Zwischenhaltestelle zum neuen Endpunkt Wettbergen verlängert, der das Neubaugebiet Wettbergen-West erschließt.

Mit der Fußballweltmeisterschaft 2006 standen wieder einige Veränderungen an, mehrere große Bauprojekte wurden in diesem Jahr fertiggestellt. Im Mai wurde die neue Umsteigestation "Bahnhof Linden/Fischerhof" eröffnet, die direkten Anschluss zwischen der Stadtbahn und S-Bahn bietet. Die beiden Haltestellen "August-Holweg-Platz" und "Fischerhof/Fachhochschule" wurden mit Eröffnung des Hochbahnsteigs stillgelegt.
Im Nordabschnitt der A-Strecke wurden im Verlauf der Podbielskistraße, einer wichtigen Ein- und Ausfallstraße, die Gleismittenabstände so erweitert, dass die 25 Zentimeter breiteren Silberpfeile TW 2000 eingesetzt werden können. Nur diese können auf der A-Strecke im Gegensatz zu den grünen TW 6000 in Dreifachtraktion verkehren.
Auch wurde die alte Umsteigeanlage Lahe geschlossen und durch einen neuen Hochbahnsteig ersetzt, der heute den Namen "Paracelsusweg" trägt. Dies geschah in Vorbereitung auf die beiden Streckenverlängerungen in Richtung Altwarmbüchen (Linie 3) beziehungsweise Misburg (Linie 7).
Die knapp fünf Kilometer lange Neubaustrecke über die Stadtgrenze hinaus nach Altwarmbüchen wurde Anfang Juni rechtzeitig vor Beginn der Fußball-WM 2006 eröffnet. Sieben neue Haltestellen gingen mit dieser Strecke in Betrieb, alle im gleichen schlichten Design errichtet.
Am Endpunkt "Altwarmbüchen" besteht Anschluss zu mehreren Buslinien der RegioBus, die in Richtung Isernhagen, Großburgwedel und Burgdorf führen. Diese Linien wurden im Zuge der Stadtbahnverlängerung vom Endpunkt Lahe nach Altwarmbüchen zurückgezogen.
Dem Endpunkt folgt eine zweigleisige Kehranlage, die anders als sonst üblich mit nur zwei statt vier Weichen errichtet wurde. Dazwischen liegt ein kurzer eingleisiger Abschnitt. Dies spart allerdings Bau- und Unterhaltskosten zweier Weichen.

Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wurden ausschließlich TW 2000 und unter der Woche zu den Stoßzeiten Dreiwagenzüge eingesetzt. Seit Dezember 2017 wurden die Dreiwagenzüge auf die Linie 7 umgelagert, da auf dem Streckenabschnitt nach Misburg mehr Fahrgäste unterwegs sind als nach Altwarmbüchen raus.
So sind auf der Linie 3 nun ausschließlich Zweiwagenzüge und teilweise sogar auch TW 6000 unterwegs.

Im Video geht es vom südwestlichen Endpunkt Wettbergen an einem sonnigen Wintersonntag auf die 40 Minütige Fahrt quer durch Hannover bis nach Altwarmbüchen. Gleich zu Anfang taucht die Strecke für eine Haltestelle in den Tunnel ab und unterquert so den dicht bebauten Stadtteil Mühlenberg.
An der Wallensteinstraße liegt das Kehrgleis der Linie 17 und an der gleichnamigen Haltestelle sind bei genauem Hinschauen auch Vorbereitungen in Form einer abgerundeten Bahnsteigrampe zu erkennen, die als Bauvorleistung der Streckenverlängerung nach Hemmingen berücksichtigt wurden.
Nachdem der Westschnellweg überquert wurde biegt die Strecke auf den Ricklinger Stadtweg ein.
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Dies ist der einzige Abschnitt, auf dem die Bahnen straßenbündig verkehren, eh sie die 2006 eröffnete Umsteigehaltestelle "Bahnhof Linden/Fischerhof" erreichen.
Über die Kaisergabel hinweg, einem kreuzungsfreien Abzweig des Westschnellwegs, und am Kehrgleis Stadionbrücke vorbei wird die gleichnamige Haltestelle erreicht. Nach Fußballspielen und größeren Veranstaltungen ist der Bahnsteig immer rappelvoll, sodass ein Posten die Verkehrsabwicklung der E-Wagen und Planzüge übernimmt und der Sicherheitsdienst protec für Ordnung sorgt.
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An der Haltestelle "Allerweg" verzweigt sich die Strecke in Richtung Schwarzer Bär bzw. Waterloo. Die Linie 17 und Einläufer zum Betriebshof Glocksee biegen links ab, die Linien 3 und 7 können seit 1999 geradeaus direkt in den Tunnel einfahren.
Durch den 1975 eröffneten A-Tunnel geht es vom Waterloo über Markthalle/Landtag und Kröpcke zum Hauptbahnhof und durch den ein halbes Jahr später eröffneten nördlichen Abschnitt des A-Tunnels vom Bahnhof über Sedanstraße/Lister Meile und Lister Platz zur Tunnelrampe Hammersteinstraße.
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Auf den nächsten Kilometern folgt die Strecke der dicht bebauten Podbielskistraße, eh die Haltestelle Noltemeyerbrücke in Buchholz erreicht wird.
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Dort zweigt die Linie 9 Richtung Fasanenkrug ab, die die Linie 3 seit Waterloo begleitet. An diesem Abzweig liegt auch die Abstellanlage des Betriebhofs Buchholz.
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An der Haltestelle Paracelsusweg verzweigen sich dann auch die Linien 3 und 7. Die Linie 3 führt nun durch vergleichsweise dünn besiedelte Gebiete, die fast schon ländlich anmuten, bis zum Endpunkt nach Altwarmbüchen.
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Am Endpunkt Altwarmbüchen besteht Anschluss zu mehreren Buslinien ins Umland, die an der gemeinsamen Umsteigeanlage von Bus und Bahn enden.
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Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=TVisN...VisNxcX6gM

Viel Spaß beim Anschauen Smile
Bus- und Stadtbahnvideos aus Hannover
https://www.youtube.com/irvinecitaro
 
LinieC
Auf der Üstra-Homepage gibt es drei kurze Videos zum Tag der offenen Tür 1967, zum ersten Elektrobus, 1972, und zum Leitsystem, 1984.

https://www.uestra.de/index.php?id=570
Viele Grüße
Bernd
 
Buslinie121
Beiwagen kuppeln am EXPO-Endpunkt Messe/Ost

Nabend zusammen,

heute möchte ich die kleine Serie der Berichte über das spannende An- und Abkuppeln von Beiwagen* bei der ÜSTRA fortführen. Nachdem ich bereits in Langenhagen und Laatzen (Rethen/Nord folgt noch) zugeschaut habe, wie auf der Linie 1 Beiwagen an- und abgekuppelt werden, geht es nun zur Linie 6. Im Fahrplanjahr 2018 fährt diese Linie tagsüber komplett mit Dreiwagenzügen, doch im letzten Fahrplanjahr waren es nur einzelne Kurse und diese haben auch nur während der Rushhour einen dritten Wagen erhalten. Nach der Rushhour wurde vom Dreiwagenzug-Betrieb wieder auf die üblichen Zweiwagenzüge geschwächt.
Doch anders als auf der Linie 1, wird auf der Linie 6 nicht immer schlicht der dritte Wagen abgekuppelt. Viel mehr werden aus den abgekuppelten Beiwagen neue Zweiwagenzüge gebildet, die dann im Tausch gegen einen Dreiwagenzug verkehren. So kann schlussendlich ein ganzer Dreiwagenzug ohne Kuppelmanöver zum Betriebshof einrücken.
Dazu sei erklärt, dass der Silberpfeil in zwei Ausführungen vorhanden ist. Der TW 2000 ist ein 25 Meter langer Zweirichtungswagen, kann also auch als Einzelwagen verkehren. Anders sieht dies beim TW 2500 aus. Dieser ist nur ein sogenannter "Eineinhalbrichtungswagen", er hat also nur einen vollwertigen Fahrerstand und am anderen Ende einen Faltenbalg. Am Wagenende mit dem Faltenbalg ist lediglich ein notdürftiges Rangierfahrpult vorhanden, um den Wagen auf Betriebshöfen rückwärts fahren zu können. Im Streckenbetrieb sind immer zwei Wagen vom Typ TW 2500 gekuppelt als Zweiwagenzug unterwegs.
Da auf dem Streckennetz der ÜSTRA größtenteils Zweiwagenzüge unterwegs sind, haben die TW 2500 in den Jahren eine deutlich höhrere Kilometerleistung erbracht, als die Einzelwagen TW 2000. Um dieses Ungleichgewicht an Laufleistungen auszugleichen, werden in den letzten Jahren, so oft es geht, zwei TW 2000 gekuppelt und eingesetzt. Im Fahrplanjahr 2017 sind morgens am Endpunkt "Messe/Ost" insgesamt vier Kurse mit Dreiwagenzügen angekommen, die als Zweiwagenzug wieder abfahren sollten. Nun hätte man einfach die vier Beiwagen abkuppeln und lediglich die TW 2500-Gespanne weiterfahren lassen können. Doch dies würde die obengenannte Problematik der ungleichen Laufleistungen nur verschärfen. Deshalb wurde am Endpunkt recht spannend gekuppelt und getauscht, um dieser Problematik entgegenzuwirken.

Vorab aber noch eine kurze Beschreibung der Anlagen am Endpunkt "Messe/Ost". Dieser ist damals für die EXPO 2000 unter dem Namen "EXPO/Ost" eröffnet worden und besteht aus einer überdachten dreigleisigen Haltestelle und einer großzügigen Wende- und Aufstellanlage mit drei Abstellgleisen. Die beiden äußeren Gleise der imposanten Haltestelle werden getrennt für Ankunft und Abfahrt genutzt. Das Mittelgleis kann in beide Richtungen befahren werden und könnte so theoretisch zur Hauptankunftszeit zusätzlich als Ankunftsgleis und bei der Abreisespitze zusätzlich zur Abfahrt genutzt werden. 666kb.com/i/drovt39clmehsh14w.jpg
Der erste Dreiwagenzug hat den Einzelwagen hinten hängen, lässt am Endpunkt die Fahrgäste aussteigen und fährt durch die Wendeschleife ins linke der drei Abstellgleise. Dort zieht der Zug soweit auf die Weichen vor, dass der Beiwagen nach dem Abkuppeln im Abstellgleis ganz vorne steht. Der Stadtbahnfahrer kuppelt den Beiwagen ab, lässt diesen im Abstellgleis stehen und fährt als Zweiwagenzug wieder hoch zur Haltestelle.666kb.com/i/drovsaiv18b6tsf0g.jpg
Zehn Minuten später kommt der nächste Dreiwagenzug am Messegelände an. Dieser hat den Beiwagen vorne hängen und wird bereits im Ankunftsgleis entkuppelt. Einzelwagen und Zweiwagenzug fahren dann hintereinanderweg in die Kehranlage. Der Einzelwagen fährt ins linke Abstellgleis, wo immer noch der TW 2000 vom vorherigen Kurs steht und kuppelt an diesen an. Ein Rangierer fährt den Zweiwagenzug ins Mittelgleis der Abstellanlage und wartet dort auf den nachfolgenden Kurs.666kb.com/i/drow1fltuyw1mcoao.jpg
Als sogenannter 20/2 fährt dieser Kurs dann als Zweiwagenzug weiter. So sammeln auch die TW 2000 ein paar Kilometer. Im Hintergrund fährt der TW 2500 ins mittlere Gleis der Aufstellanlage.666kb.com/i/drow43941ca31rugw.jpg
Weitere zehn Minuten später erreicht der dritte Dreiwagenzug den Messeendpunkt. Dieser fährt ins rechte Gleis der Abstellanlage. Der Rangierer, der zuvor den Zweiwagenzug ins Mittelgleis der Anlage gefahren hat, übernimmt diesen Dreiwagenzug und fährt damit als Dienstwagen zum Betriebshof Leinhausen. Der Stadtbahnfahrer der Linie 6 übernimmt den TW 2500 im Mittelgleis und fährt mit diesem weiter.666kb.com/i/drowa82j4qt4pitq8.jpg
Nun folgt ein Szenenwechsel zur Haltestelle, denn hier wird der letzte Beiwagen des Morgens abgekuppelt und für einige Stunden stehengelassen. Damit dieser Wagen nicht dem Vandalismus zum Opfer fällt, wird er im Mittelgleis der Haltestelle bis zum Mittag abgestellt.
Dazu fährt der entsprechende Kurs abweichend ins Mittelgleis, statt wie sonst durch die Wendeanlage zu drehen. 666kb.com/i/droweuhti3xmmmu4g.jpg
Gegen 14 Uhr wird der Beiwagen wieder an einen Kurs der Linie 6 angekuppelt, der dazu wieder ins Mittelgleis fährt.666kb.com/i/drowh8ziajj50gnpc.jpg
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Nach dem Kuppeln verlässt dieser Kurs als Dreiwagenzug die Haltestelle wieder.666kb.com/i/drown5khzpxrzr7y8.jpg
Wer möchte, kann sich dieses Rangiermanöver aber auch nochmal im Video angucken. Smile

Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=JV1z1...V1z1Fz_eZc
Bus- und Stadtbahnvideos aus Hannover
https://www.youtube.com/irvinecitaro
 
Buslinie121
Beiwagen* kuppeln in Rethen/Nord (mit Überraschungsgast) [8B, 1V]

Nabend zusammen,

weiter geht es mit der kleinen Dokureihe über die Kuppelmanöver der ÜSTRA, diesmal von der Haltestelle "Rethen/Nord". Hier werden, so wie schon aus Langenhagen und Laatzen gezeigt, Beiwagen* von der Linie 1 ab- und wieder angekuppelt. Anders als an den Endpunkten, geschieht dies hier aber den ganzen Tag über und im laufenden Fahrgastbetrieb.

Die Linie 1 hat im südlichen Abschnitt zwei Endpunkte, die alternierend Ziel der Linie sind. So endet die Hälfte der Fahrten bereits in Laatzen, nur jede zweite Bahn fährt darüber hinaus weiter nach Sarstedt. So wird dieser Streckenabschnitt "über die Dörfer" im 20-Minuten-Takt bedient. Da die Linie 1 eine der wichtigsten Linien im Netz der ÜSTRA ist, verkehren unter der Woche Dreiwagenzüge auf dieser Linie. Dabei ergibt sich aber das Problem, dass die Bahnsteige südlich von Rethen nicht lang genug für Dreiwagenzüge sind, außerdem wäre der Einsatz des dritten Wagens übertrieben, da auf dem Abschnitt nur eine geringe Nachfrage besteht.
So muss der Beiwagen auf dem Weg nach Sarstedt unterwegs abgenommen werden, was an der Haltestelle "Rethen/Nord" vorgenommen wird.

Die Gleisanlagen in Rethen sind recht komplex, sollen aber in naher Zukunft umgebaut und deutlich reduziert werden. Die Haltestellen "Rethen/Nord" und die Wendeschleife am Endpunkt "Rethen" sollen stillgelegt und durch einen gemeinsamen Hochbahnsteig vor dem Discounter ersetzt werden. In Rethen/Nord treffen die beiden Streckenäste der Linie 1 vom Norden (über Laatzen) und Linie 2 vom Nordwesten (über Grasdorf) wieder aufeinander und führen gemeinsam unter der Bundesstraße B443 hindurch, eh die Linie 2 in die Wendeschleife Rethen abzweigt, die im Uhrzeigersinn befahren wird.
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Wenn die Linie 1 aus Langenhagen die Haltestelle "Rethen/Nord" erreicht, wartet dort bereits ein Rangierer, der den hinten hängenden Beiwagen abgekuppelt und in die Schleife "Rethen" fährt. Die Fahrgäste werden vor Erreichen der Haltestelle mittels Ansage informiert, dass der letzte Wagen abgekuppelt wird und sie zur Weiterfahrt in den vorderen Zugteil umsteigen müssen.
Ist der Einzelwagen abgekuppelt, klingelt der Rangierer, um dem Fahrer des Zweiwagenzuges zu signalisieren, dass der Enkuppelvorgang erfolgreich beendet ist. Die Linie 1 verlässt die Haltestelle und fährt nun über Gleidingen und Heisede weiter nach Sarstedt.666kb.com/i/ds11gh5g97qhbi03k.jpg
Allerdings fährt der Rangierer mit dem Beiwagen noch nicht sofort in die Schleife, sondern wartet an der Haltestelle auf den zweiten Rangierer, der nahezu zeitgleich in die Gegenrichtung einen Beiwagen an die Linie 1 Richtung Langenhagen ankuppelt. Um den Rangierern bei widrigen Bedingungen einen Unterschlupf zu bieten, wurde an der Haltestelle eine kleine grüne Bude aufgestellt, die auch beheizt werden kann.666kb.com/i/ds11j9bukjn0l0um8.jpg
Anschließend fährt der Beiwagen in die Schleife, die sonst Endpunkt der Linie 2 ist. In der Schleife halten auch mehrere Buslinien, sodass die Fahrgäste hier direkt zwischen Bahn und Bus umsteigen können. Dazu warten die Busse das Eintreffen der Stadtbahn ab, übernehmen die Fahrgäste und fahren dann weiter. 666kb.com/i/ds11pta1c9h1sag3k.jpg
Parallel zur Abfahrtshaltestelle der Linie 2 liegt ein Überholgleis, in dem die Beiwagen zwischen dem Ab- und Ankuppeln abgestellt werden.666kb.com/i/ds11st5bv4o0gbuo0.jpg
Wenn die Linie 1 aus Sarstedt an der Schleife vorbeifährt, setzt sich der Beiwagen direkt dahinter, um an der Haltestelle "Rethen/Nord" wieder anzukuppeln.666kb.com/i/ds11x8vypevb9yww0.jpg
Während der Beiwagen dem Zweiwagenzug hinterher fährt, kommt die Gegenbahn in Richtung Sarstedt entgegen, bei der der Beiwagen eben abgenommen wurde.666kb.com/i/ds121z61whtpl105c.jpg
Nachdem der Beiwagen wieder angekuppelt wurde, macht sich die Linie 1 nun als Dreiwagenzug über Laatzen auf den Weg nach Hannover und weiter nach Langenhagen. Kurz nach der Abfahrt folgt der Turmwagen, der den gesamten Vormittag über Fahrleitungsarbeiten im Bereich Rethen und Laatzen durchgeführt hat. 666kb.com/i/ds12698d5i80zi8sg.jpg
Wenn demnächst die Schleife in Laatzen fertig umgebaut ist, wird das Kuppeln in Rethen entfallen, da die Beiwagen dann bereits in Laatzen abgekuppelt und dort im neugebauten zweiten Gleis der Wendeschleife abgestellt werden.

Abschließend natürlich noch das Video, in dem die ganzen Kuppel- und Rangiermanöver in chronologischer Reihenfolge vom Abkuppeln bis zum Ankuppeln zu sehen sind.

Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=E2dtG...2dtGRH7e24

Viel Spaß beim Anschauen Smile
Bus- und Stadtbahnvideos aus Hannover
https://www.youtube.com/irvinecitaro
 
fips
Stadtbahnen in Rethen Nord, am 1. April vor genau einem Jahr:

https://youtu.be/EwSnpimx9zc

Der Frühling war da schon deutlich weiter als dieses Jahr. Das weiße Zeug, das am Anfang durch Bild weht, sind Blütenblätter und kein Schnee Wink
Egal ob S215 oder L117:
Die besten Busse kommen aus Ulm
 
http://www.hpke.de
Daniel798
Habe auf Youtube zufällig einen ehmaligen MB 0405 N2 , gesehen. Der könnte von Üstra seien, Video wurde in Russland oder der Ukraine gedreht. Vielleicht Weißrussland.

Ist denke ich Üstra-Reisen , in St. Petersburg gibt es ein Bild von busfotos msk

http://fotobus.msk.ru/photo/724655/?v...vid=293239

Hier ist der Link

https://www.youtube.com/watch?v=yk8tU...k8tUMWZjtc

Mit Schnee bedeckt sieht man den in Grün
 
TW3001

Zitat

Daniel798 schrieb:

Habe auf Youtube zufällig einen ehmaligen MB 0405 N2 , gesehen. Der könnte von Üstra seien, Video wurde in Russland oder der Ukraine gedreht. Vielleicht Weißrussland.

Ist denke ich Üstra-Reisen , in St. Petersburg gibt es ein Bild von busfotos msk

http://fotobus.msk.ru/photo/724655/?v...vid=293239

Hier ist der Link

https://www.youtube.com/watch?v=yk8tU...k8tUMWZjtc

Mit Schnee bedeckt sieht man den in Grün


Müsste Russland sein. Auf dem Bild ist ne Webadresse mit .ru und ru ist Russland Smile
 
MAN-SUE-242
Wie mann sieht ist das ein ex Üstra Bus Wagen Nr.7834
Was intressant ist in Video sieht mann in Heck fenster ein Bremsen licht was die hier nie hatten
 
Boris
Hallo,

der Text unter dem Video macht's eindeutig: Sankt Petersburg.

Grüße
Boris
 
Buslinie121
Seltene Sichtung - TW 2500 fährt rückwärts

Nabend zusammen,

der zur EXPO 2000 in Hannover angeschaffte TW 2000 wurde in zwei Varianten ausgeliefert. 48 Fahrzeuge sind als vollwertige Zweirichtungsfahrzeuge gebaut worden und tragen die Nummern 2001 bis 2048. Weitere 96 Fahrzeuge hingegen sind nur sogenannte Anderthalbrichtungsfahrzeuge und fahren im Regelbetrieb immer in Doppeltraktion. Diese Variante wird als TW 2500 bezeichnet und sind von 2501 bis 2596 durchnummeriert.
Selten sieht man deshalb einen einzelnen TW 2500, noch viel seltener sieht man sie rückwärts fahren, da sie nur einen vollwertigen Fahrerstand besitzen. Die TW 2500 werden nur in der Werkstatt getrennt und können mittels Rangierfahrpult und besonderer Unterweisung mit 10 km/h rückwärts rangiert werden.

Mir ist nun auf dem Betriebshof Döhren ein einzelner TW 2500 vor die Linse gefahren, der nach dem Werkstattbesuch per Dreiecksfahrt so umgedreht wurde, dass er an einen zweiten TW 2500 angekuppelt werden konnte.
666kb.com/i/dsticbqyz8hczwah8.jpg
Videolink: https://youtu.be/VdA9uqrHTqw
Bus- und Stadtbahnvideos aus Hannover
https://www.youtube.com/irvinecitaro
 
6001
das diesjährige silvester-video

https://www.youtube.com/watch?v=9EC7Z...EC7ZVHGrxc

hat es jetzt bis in die HAZ geschafft:

https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-S...h-Hannover
gruß 6001
 
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