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Stadtb. Hemmingen - Bau
8596
Dieser Tage soll in Hemmingen mit der Einrichtung eines Lagerplatzes für Baumaterial am zukünftigen Endpunkt begonnen werden.
Bisher fanden hier nur Leitungsarbeiten statt, welche fotografisch nicht so spektakulär sind.

In Oberricklingen liegen hingegen schon die ersten Gleise in Teilabschnitten zwischen Wallensteinstraße und Am Grünen Hagen.

www.imgbox.de/users/Thomas478/H_Bahnen/20201001_Goett_Chaussee_Menzelstr_H_RH608_b.jpg
Hier im Bereich Menzelstraße. Im Hintergrund H-RH 608.


www.imgbox.de/users/Thomas478/H_Bahnen/20201001_Goett_Chaussee_Unt_d_Birken_H_RH323_b.jpg
Zwischen Unter den Birken und Am Grünen Hagen mit H-RH 323.


www.imgbox.de/users/Thomas478/H_Bahnen/20201001_Goett_Chaussee_Gruener_Hagen_b.jpg
Der gleiche Abschnitt von der anderen Seite (Fahrbahn derzeit gesperrt).
Im Hintergrund sieht man, dass das stadtauswärtige Gleis zur Seite verschwenkt ist, um dort den Hochbahnsteig anzulegen.

Bilder vom 1.10.2020
 
6001
vielen dank für die doku!
gruß 6001
 
frode
Im Verkehrsausschuss soll der Beginn der Planung beschlossen werden für die Verlängerung nach Arnum.
Wird dafür beim Bau der bisher geplanten Wendeanlage etwas verändert?


Es läuft die Ausschreibung für den Rohbau der HBS in Oberricklingen. Der Bau ist für Mai bis Juli 2021 vorgesehen.
Bearbeitet von frode am 08.01.2021 09:43
 
busfahrer1096
Nein, meines wissens nach würde die Strecke hinter dem Ende der kehrgleise dann über die Fahrbahn Richtung südwesten verschwenkt werden
Gruß
busfahrer1096
 
frode
Soll die Strecke nicht mehr mitten durch den kleinen Kreisel gehen? Einfach geradeaus durchquert man ein bebautes Grundstück, ziemlich dicht am Gebäude. Das könnte Probleme bei der Planfeststellung geben.

Ich finde gerade nicht den Plan, bei dem die Verlängerung gestrichelt eingezeichnet war. Aber es gab damals irgendwelche Zugeständnisse oder Versprechen an den Anlieger im Süden der Umsteige- und P+R- Anlage.

Edit: Es war Vorlage 1000(|||) aus Mai 2013, Einleitung Planfeststellung 2. Bauabschnitt.
In Anlage 6 war damals noch ein drittes Gleis für die Wendeanlage vorgesehen. Und die Verlängerung nach Arnum sollte durch den Kreisel führen und hätte den Umbau aller Gleise südlich der Bahnsteige zur Folge.
Bearbeitet von frode am 10.01.2021 09:05
 
frode
?? Frage in die Runde ??
Kennt jemand den genauen Wortlaut, des Planfeststellungsbeschlusses für den ersten Bauabschnitt, also bis zur Stadtgrenze?
Darin soll festgelegt worden, dass der erste Bauabschnitt nicht unabhängig vom zweiten gebaut werden darf. Das kann ich nachvollziehen. Was ist aber mit einer Eröffnung des ersten Abschnittes, wenn der zweite schon in Bau ist? Das würde dem Sinn des Planfeststellungsbeschlusses nicht widersprechen. Es kommt halt auf die tatsächliche Formilierung an.
 
8596
Es gibt eine Vorlage der Region zur Netz-Umstellung nach Eröffnung Hemmingen:

https://regions-sitzungsinfo.hannit.d...NR=1008395

Demnach werden folgende Linien empfohlen:
3: Wettbergen - Altwarmbüchen (alle 10 Min., keine Angaben zur Zuglänge)

7: Hemmingen – Fasanenkrug (alle 10 Minuten, bei Bedarf mit 3-Wagen-Zügen)

9: Empelde – Hauptbahnhof (U) (alle 10 Minuten, bei Bedarf mit 3-Wagen-Zügen)

13: Wettbergen – Misburg (alle 10 Minuten, bei Bedarf mit 3-Wagen-Zügen)

17: Wallensteinstraße – Hbf./ZOB (alle 20 Minuten, Einzelwagen)

Nachteile: 7 und 9 können dann nicht mit Tw3000 bestückt werden.
17 wird durch Ausdünnung unattraktiver.
Eine vollständige Aufgabe oder Betrieb nur zur HVZ ist wegen des neuen Hochbahnsteiges Humboldtstraße und der dafür verwendeten Fördermittel nicht realisierbar.

Es ist anzunehmen, dass v. a. die neue 13 und die 9 (soweit bis dahin die Bahnsteige und Gleismittenabstände komplett angepasst sind) mit Dreiwagenzügen fahren werden.

Um so viele 2000/2500 frei zu setzen, müssen wohl neben der 11 auch die 2 u. 8 überwiegend auf Tw 3000 und evtl. einzige 6... umgestellt werden.

Daneben wären wohl einzelne Kurse der 3 und solche der 9, die keine starken Spitzenbelastungen aufweisen, Kandidaten für Tw 6...

Der Gesamtbedarf steigt und bis zum geplanten Termin Dezember 2023 stehen ja noch keine neuen Wagen zur Verfügung.
 
frode
Das ergibt 6-4 Rhythmus Wettbergen- Paracelsusweg und 3-3-4 Rhythmus Wallensteinstraße - Noltemeyerbrücke. Also optimale Verteilung zur HVZ.
Der Ricklinger Zielkonflikt ist nicht gelöst. Einerseits sollen weiter 2 Linien nach Wettbergen fahren, weil das schon immer so war und sonst der Untergang des Abendlandes droht bzw., wie man heute sagt, die Verkehrswende gefährdet ist.
Andererseits sollte die Wendeanlage Wallensteinstraße zurückgebaut werden, um den Bereich städtebaulich aufzuwerten, und die Zahl der Fahrten auf dem Ricklinger Stadtweg sollte 18 pro Stunde und Richtung nicht überschreiten.
 
regoju
Sehr interessantes Papier, was dort verlinkt wurde.

Ich sehe aber an der gewählten Variante neben der hohen Belastung des Ricklinger Stadtweges die Kapazität der Kehranlage Hbf als Schwachpunkt.
Zusätzlich eine 9 mit Dreiwagenzügen, zu (in der Nebenzeit) der 8, ggf. der 10 bei Störungen der Innenstadtstrecke (sollen ja schon mal vorkommen ;-) ) und die 18 / Fußball E-Wagen...

Aber es gäbe ja noch die Möglichkeit, die 8 bis zur geplanten Kehranlage zw. Kabelkamp und alter Flughafen durchzuziehen. Die aber wiederum steht ja laut Bauplanungen erst 2024 an.
Die Verstärkung durch die 8 auf der Vahrenwalder Str. wäre ja auch sinnvoll, aber irgendwoher müssen auch die Fahrzeuge kommen.

Wenn das so weiter geht, kommt der 601 vielleicht doch noch zum Linieneinsatz ;-)
 
8596
Kehranlage Kabelkamp steht Ende 2023 vermutlich noch nicht zur Verfügung.
Unabhängig davon kann die 8 zur Entlastung der Kehre Hbf aber auch ganztägig (6 - 20 h) zur Dragonerstraße fahren.
Das ergibt zumindest keinen Fahrzeug-Mehrbedarf.

Mit der 18 ergibt sich das Problem, dass diese zeitgleich mit der 9 am Hbf ankommen/abfahren muss.
Die neue 7 soll ja in der 6-Minuten-Lücke zwischen den Wettberger Linien fahren.
Somit trifft diese dann am Hbf jeweils auf die 8.

Wenn die 18 fährt, erfolgt das somit analog zur 9 in dem 4-Minuten-Intervall der anderen Linien.
Die 9 müsste dann wohl jeweils zur Lortzingstraße fahren, was sehr ungünstig ist.

Die 10 passt mit dem 7/8-Minuten-Intervall eh nicht vernünftig rein.
Das führt immer zu Verspätungen.

Persönlich find ich es bedauerlich, dass die Region eine Linie Ahlem (oder Wasserstadt) - Hbf unten kategorisch ablehnt mit der zweifelhaften Begründung, man wolle auf gar keinen Fall eine Linie mit Zweiwagenzügen im Tunnel.

Dabei reichen die Fahrzeuge auf längere Sicht ohnehin nicht aus, alle Linien mit Dreiwagenzügen zu bestücken.
Bei drei Linien von Ricklingen in den Tunnel sinkt auch die Notwendigkeit und Fasanenkrug benötigt die auch in der Regel nicht.

Mit o. g. Aufteilung der heutigen 10 in zwei Teillinien jeweils im 10-Minuten-Takt böten sich interessante Optionen.
Anbindung Wasserstadt, Verstärker Empelde - Goethepl. - ZOB in der HVZ.

Und der systemfremde 7/8-Minuten-Takt der 10 könnte aufgelöst werden.

Damit liessen sich auch die teilweise ungünstigen Anschlüsse der Linien 120 u. 581 verbessern und der seltsame "Wackeltakt" der 581 zw. Ahlem und Mühlenberg beheben.
 
regoju
Ich hätte ja auch gesagt, eine zusätzliche Linie ab Ahlem (beide dann im 10 min. Takt) wäre gut.
Später dann Wasserstadt-Abindung mit der einen Linie und vor allem gäbe es einen Wechseltakt zwischen ZOB/Tunnel.
Würde auch noch mal die Humboldtstr. besser an die Stadt anbinden.
Das Argument „gegen“ 2 Wagenzüge im Tunnel habe ich auch nicht verstanden...

Der Kracher wäre natürlich eine Verbindung Küchengarten-SWB-Waterloo-Hbf, mit einer Streckenführung durch die Blumenauer Str.. Aber wohl kaum realisierbar. Wink
Kracher, weil schnell und eine gute Verbindung zwischen den Lindener Ästen via Schwarzer Bär (ohne Bahnsteigwechsel).
Wenn dann wirklich eine neue Anbindung der MHH über die Podbi erfolgen sollte, könnte man die Linie direkt über den Hbf bis Spannhagengarten und dort über eine Neubaustrecke zur MHH durchziehen.

Dann wird es auf der Podbi allerdings gemütlich eng, es sei denn, es gäbe eine sinnvolle Lösung, Bothfeld über Sahlkamp/Alte Heide anzubinden, statt über Buchholz.

So, genug spekuliert und phantasiert ;-)
Bearbeitet von regoju am 15.03.2021 17:48
 
8596
www.imgbox.de/users/Thomas478/H_Bahnen/20210702_HBS_Unter_d_Birken_b.jpg
Der Hochbahnsteig unter den Birken nimmt Gestalt an.
Blick Richtung Süden (Sonne schien eh nicht, sonst wäre das im Gegenlicht gewesen).


www.imgbox.de/users/Thomas478/H_Bahnen/20210702_Goett_Chaussee_b.jpg
Rund 100 m weiter südlich sieht man, welche dringenden Bedürfnisse einer vorzeitigen Inbetriebnahme der Teilstrecke im Wege stehen.

Gut Ding will halt gut Weile haben ...
 
frode
Leider nimmt zunächst nur der Rohbau Gestalt an aber der Hinderungsgrund gegen eine vorzeitige Inbetriebnahme überzeugt mich.
 
8596
Den Bahnsteig könnte man bis Jahresende fertig stellen.
Das hat woanders auch oft funktioniert.
Da er lt. Beschluss erst Ende 2023 gebraucht wird, kann man sich Zeit lassen und die Bau-Kapazitäten ggfls. woanders einsetzen.
 
frode
Die Abfahrthaltestelle von Regiobus und Üstra an der Wallensteinstraße ist schon vorzeitig zurückgebaut worden und durch ein Provisorium ersetzt worden.
Hätte man das kurz vor Eröffnung der Stadtbahn gemacht, hätte man sich das Provisorium sparen und DFI einfach abbauen können.
Tatsächlich steht der Mast jetzt mitten auf dem Radweg.


https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Hannover-Anzeigentafel-fuer-Uestra-Busse-steht-mitten-auf-dem-Radweg
 
frode
Vollpfosten in Oberricklingen erregt die „sozialen“ Medien mehr als der fehlende SEV Braunstraße.
 
8596
In der NP steht heute, dass der Mast in Kürze abgebaut werden soll.
Man wartet auf eine Firma, die die elektrischen Leitungen demontiert.
Der Radweg sei noch gar nicht freigegeben und die Absperrungen von Unbekannten zur Seite geschoben worden.
Also doch eher ein Sturm im Wasserglas ...

Auch wenn ich es persönlich besser gefunden hätte, die Bushaltestelle erst nach Eröffnung der Stadtbahn n. Hemmingen zurück zu bauen.
 
frode
Der Mast des Anstoßes ist entfernt, der Radweg ist nutzbar. Da sind die Radler glücklich.
DFI wurde offenbar nur abgebaut, aber nicht verlegt. ÖPNV Nutzer müssen also bis Ende 2023 mit einer provisorischen Haltestelle ohne DFI leben.

Südlich der Wallensteinstraße wird die Fahrbahn stadtauswärts demnächst freigegeben. Dann kann von den Gleisen stadteinwärts der provisorische Asphalt runtergekratzt werden.

Um den Rohbau HBS „Unter den Birken“ fehlen noch die Überwege. Ansonsten gibt es noch hier und da kleinere Restarbeiten.

Für eine vorzeitige Inbetriebnahme gibt es zwischen Tillystraße und Mühlenholzweg nach wie vor ein blaues Hindernis. Siehe Beitrag #12.

Ab Anschluss zur Bundesstraße, einschließlich, bis „in der Rehre“ ist die Fahrbahn stadteinwärts im Bau und stadtauswärts fertig. Es fehlt noch der Rohbau für den HBS „Ricklinger Friedhof“. Das Seniorendomizil gegenüber vom Friedhof hat vermutlich schon Richtfest gehabt.

Zwischen Anschluss der Bundesstraße und nördlichem Mühlenholzweg wird die Fahrbahn stadteinwärts noch nicht genutzt. Stattdessen sind die Gleise stadtauswärts provisorisch mit Asphalt überdeckt.
 
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